Geisig. Schutzmaßnahmen vor Starkregenereignissen haben in Geisig hohe Priorität. Entsprechend hat kürzlich die Gemeinde für aufwändigere Projekte Zuwendungen im Rahmen des Regionalen Zukunftsprogrammes des Landes beantragt. Aber nicht nur die Gemeinde an sich, sondern auch etliche Gruppen, Bürger und Grundstückseigentümer haben sich des vielschichtigen, komplexen Problems angenommen und setzen vorbeugende Maßnahmen zum Starkregenschutz um. Die Geisiger Jagdgenossenschaft hat sich jüngst mit dem Thema befasst, dass etliche Banketten von Feldwegen im Laufe der Jahre so hoch geworden sind, dass Niederschlagwasser nicht großflächig seitlich in die Felder abfließen kann. Die Gefahr besteht darin, dass das Wasser entlang des Weges sich sammelt und in großen Mengen in die Ortslage fließen und größere Schäden verursachen kann. Das betrifft mehrere Feldwege im südlichen Hangbereich des Gemeindegebietes sowie nördlich in den Bereichen Rudelsberg und Mühlberg. Mehrere Landwirte haben zunächst die Wegränder frei gemulcht. Anschließend wurden mit Unternehmereinsatz, der vollständig von der Jagdgenossenschaft finanziert wurde, und beträchtlicher Eigenleistung unter Einsatz eigener Traktoren und Hänger fast zwei Kilometer Banketten entlang der Wege freigeschoben. Besonders die Jagdgenossen Walter Wagner, Frank Alberti und Rainer Hinterwäller zeigten bei dieser Aktion großen Einsatz. Die Gemeinde bedankt sich bei der Jagdgenossenschaft und allen ehrenamtlichen Helfern für den Einsatz zum verbesserten Schutz vor Starkregenereignissen. Eine weitere Gefahrenquelle wurde damit beseitigt.

Thomas Heymann, Ortsbürgermeister