Arzbach. Man könnte fast meinen, es handele sich um eine Fortsetzung der berühmten „unendlichen Geschichte“ – aber nun scheint es so weit zu sein: Die aktuell geplanten Arbeiten zur Verlegung der Glasfaserleitungen in unserer Ortsgemeinde Arzbach sind wohl nahezu abgeschlossen. Über drei Jahre hat es nun gedauert – unter anderem, weil wasserrechtliche Genehmigungen nötig waren, sobald ein Bach unterquert werden musste. Und solche Bachläufe hat Arzbach gleich mehrere. Dieses Problem hatten allerdings auch viele andere Gemeinden.
Die von der ausführenden Firma geplanten Arbeiten sind mittlerweile weitgehend beendet. In der 31. Kalenderwoche werden noch Mängel beseitigt – damit wäre ein wichtiger Punkt erreicht. Wichtig: Auch wenn der Großteil geschafft zu sein scheint, bedeutet das nicht, dass es keine weiteren Straßenöffnungen mehr geben wird. Denn Hausanschlüsse müssen auch künftig noch gelegt werden. Warum einige Haushalte bereits seit Längerem angeschlossen sind und andere trotz schon länger zurückliegendem Vertragsabschluss noch warten, ist mir nicht bekannt.
Ein weiteres Thema ist die Gewährleistung. Unabhängig von den derzeitigen kleineren Mängelbeseitigungen möchte ich, dass der gesamte Ort nochmals auf mögliche Schäden überprüft wird, die durch die Bauarbeiten entstanden sein könnten. Das wird nicht einfach – zumal nicht jeder Schaden automatisch durch die Glasfaserverlegung verursacht wurde – aber es ist wichtig.
Ein weiterer wichtiger Punkt: das Gelände am „Alten Sportplatz“, das derzeit noch als Lagerfläche dient. Ich befinde mich in ständiger Kommunikation mit der ausführenden Firma, damit das Gelände jetzt endlich geräumt wird. Eine Anfrage, den laufenden Vertrag nochmals zu verlängern, da in anderen Gemeinden noch Arbeiten zu erledigen seien, habe ich abgelehnt und darauf hingewiesen, dass das Gelände jetzt schnellstmöglich zu räumen und entsprechend dem abgeschlossenen Vertrag wieder herzurichten ist. Ich bleibe mit Nachdruck dran.
Ganz allgemein noch von Bedeutung:
Auch wenn aktuell ein Anbieter die Leitungen verlegt hat, bedeutet das nicht, dass dies so bleibt. Theoretisch könnten künftig auch andere Internetprovider tätig werden und man könnte es Ihnen nicht verbieten. Wie sich das entwickelt, bleibt abzuwarten.
Aber jetzt freue ich mich erstmal darauf, dass die derzeitigen Arbeiten wohl in Kürze abgeschlossen werden.
Mit herzlichen Grüßen: Ihr Ortsbürgermeister Klaus Poetzsch