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Nievern. Am vergangenen Mittwoch war es dann doch endlich soweit. Nach zwei witterungsbedingten Absagen starteten zwei Heißluftballons bei herrlichem Wetter und vor allem guten Windverhältnissen vom alten Fachbacher Sportplatz in den Abendhimmel. Einer davon war nicht nur ausreichend mit Helium, sondern fast ausschließlich mit Nieverner Heckeböck gefüllt.
Zwei von ihnen hatten die Fahrt anlässlich der Kirmes bei der Heckebockverlosung bzw. der großen Kirmes-Montag-Tombola gewonnen. Monika Walldorf (die auch Zwillingsschwester Lis Bode „im Gepäck“ hatte) sowie Burkhard Franz waren nicht nur die glücklichen Gewinner, sondern wie alle anderen Teilnehmer ganz begeistert von der atemberaubenden Fahrt mit dem Heißluftballon. Natürlich war der Blick von oben auf Nievern etwas besonderes, aber auch die anderen Gemeinden, das Lahntal, die landwirtschaftlich genutzten Flächen oder die großen Waldgebiete im Taunus waren reizvolle Hingucker. Die klare Luft bescherte zudem den Blick weit in den Westerwald oder auf die Hunsrückhöhen. Heimatfotograf Jürgen Jachtenfuchs, der das Ganze wieder einmal organisiert hatte, freute sich besonders über neue Perspektiven, da trotz der vielen Starts, die er bereits miterlebt hatte, der Wind den Ballon erstmals in Richtung Nastätten davontrug. Nach fast 1,5 Stunden Fahrtzeit landete der Ballon punktgenau und sanft auf einer Wiese hinter Niederbachheim. Nachdem alle Ballonutensilien verpackt waren schritt Pilot Volker zur Tat und erhob neben allen anderen Mitfahrern auch Monika Walldorf und Burkhard Franz in den Ballonfahrer-Adelstand nach einem nicht für sie sicher unvergesslichen Erlebnis.
Lutz Zaun, Ortsbürgermeister
Bildnachweis: Lutz Zaun, Foto Jürgen Jachtenfuchs



